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Guido ThalerRossbach 314, A-6465 Nassereith

Bike4Peaks 2014

Art und Name des Rennens: Bike4Peaks 2014 http://www.bike-fourpeaks.de/index.php?id=2 04.06 – 08.06.2014

Austragungsort: Leogang – Lofer – Kirchberg – Kaprun (A)

Länge: 4 Etappen mit insgesamt 273,45m mit 9212 Hm

Teilnehmeranzahl:  900 Starter

Bedingungen: Ideale Bedingungen – wenig Regen (leider)

Ergebnis: 22. Rang

Das Niveau der Rennen wird immer höher – auch das der Etappenrennen. Die Veränderung im gesamten Rennzirkus ist in etwas gleich der am Finanzmarkt: Du bringst von Jahr zu Jahr mehr Leistung, aber die Ausbeute bleibt maximal gleich.
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Erst am Dienstag vor Rennbeginn konnte ich mein Rocky Mountain Vertex 999 am Rocky-LKW in Empfang nehmen. Wie gewohnt war alles perfekt und freute mich auf die kommenden vier Tage im Sattel. Ich setzte durchgehend auf die Conti-Reifenkombo X-King vorne und Raceking hinten. Das sollte auch für schlammige Trails reichen. Das 34er Kettenblatt meiner X1 war für alle Anstiege und Highspeed-Abfahrten die ideale Lösung.
Die erste Etappe ging ich mit einem konstanten Tempo an und konnte mein individuelles Tempo auch über die letzten Meter am Berg durchziehen und in dieser Phase noch mehrere Fahrer überholen. Diese Strategie von meinem Trainer Mathias Nothegger hielt auch über alle 4 Tage durch – Vielen Dank an dieser Stelle. Ich konnte bis auf ein missglücktes Überholmanöver auf dem Fleckalmtrail hinunter nach Kirchberg sturzfrei bleiben – wo aber so ziemlich jeder einen kleinen Ausrutscher hatte. Auf der letzten Etappe lief es dann richtig gut – nur am letzten Berg (oder überhaupt) wären 10 Watt mehr Leistung wünschenswert gewesen.

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Mit meiner Form bin ich sehr zufrieden und ich kam, wie immer bei mehrtägigen Rundfahrten, immer besser in Schwung. Allerdings sind nur noch geringe Unterschiede zwischen den Fahrern erkennbar. Das Level ist sehr hoch und in eine Minute Zeitabstand passen mittlerweile bis zu 3 Fahrer (bei einem MTB Etappenrennen!). Nicht zuletzt ist dieses Level in unserm Team sehr ausgewogen: Platz 20, 21 und 22 gehen in knappen Abständen an Lukas, Daniel und mich. Meinen Transalppartner Daniel und mich trennten in Kaprun ganze 9 Sekunden auf 12h18sek Renndauer. Gepaart mit unserer Erfahrung sind damit die Ausblicke auf den Saisonhöhepunkt äußerst rosig. Vom lässigen Umfeld inspiriert legte Neuling Lukas Islitzer gleich bei seinem ersten Etappenrennen einen starken Ritt hin und fährt mit dem 20. Rang im Team voraus.

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Insgesamt genießen wir Profis ein wirklich tolles Umfeld in unserem Team. Ich bedanke mich hiermit für die unzähligen Stunden an Organisation, Wartung, Therapie etc. Vielen Dank an Julia, Jill, Marco, Flo, Christian und Daniel! Ein großes Danke auch an Familie Kopp für die köstliche Verpflegung über die ganze Woche. Das Umfeld wird von einer supernetten Gemeinschaft an Friends und Experts abgerundet, welche die Nervosität vor den Starts und das „Ankommen“ nach den Rennen immer immens auflockern – Danke euch allen und die, die ich vergessen habe.

1. Sauser Christoph (CH)
2. Hynek Christian (I)
1. Lakata Alban (A)
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22. Thaler Guido (A)
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